Schoeneweide Kreativ

Kapital+ — eine Ausstellung über den Wert der Kunst / an exhibition on the value of art

Am 12. September eröffnet der Schalterraum – Projektgalerie für Kunst, Arbeit und Geld seine vierte Ausstellung. Parallel zur Berlin Art Week und bezugnehmend auf aktuelle Diskussionen über die Mechanismen des Kunstmarktes – Bazon Brock bezeichnet den Kunstbetrieb als „Terror in höchster Vollendung“ und Georg Seeßlen fordert „Schafft die Kunst ab!“ – fragt die Ausstellung unter dem Titel Kapital+ nach dem Wert der Kunst.

/ On the 12th of September Schalterraum – project gallery for art, work and money will open its fourth exhibition. Parallel to Berlin Art Week and referring to current debates on the machinery of the art market the exhibition entitled Kapital+ inquires the value of art.

Öffnungszeiten / opening hours:

Mi           17h – 21h
Do/Fr        10h – 17h
So           14h – 17h

Vernissage  12.09.  19h
Finissage   05.10.  15h

 

Zu sehen sind Arbeiten von / with works from:

Projekt affenBRUT
The BLÖ – Torsten Siegfried Haake-Brandt
Astrid Karuna Feuser
Alfred Andreas Göwer
Gunhild Kreuzer
Albert Markert
Uwe Möllhusen
Arthur Noa
Marion Tischler
Maud Tutsche
„Mit Farben auf neuen Wegen“
Christian Ziems

 

1. Projekt affenBRUT

Das Projekt affenBRUT ist eine Art Borderline-Projekt, angesiedelt zwischen Kunst, Genetik und Fundraising. Es wagt den Blick über die Gattungsgrenze, fragt rhetorisch “Ist es Kunst?” und hält es doch mit Martin Kippenberger: “Jeder Künstler ist ein Mensch.”
Arbeiten aus dem Projekt affenBRUT befinden sich u.a. im Besitz von Damien Hirst
Die Affen leben im Krefelder Zoo

2. The BLÖ – Torsten Siegfried Haake-Brandt

Torsten Siegfried Haake-Brandt zeigt unter dem Motto: „Bilder lesen ist langsames Betrachten“ einige Arbeiten aus seiner Serie der theoretischen Gemälde.
Torsten Siegfried Haake-Brandt lebt in Hamburg

3. Astrid Karuna Feuser

Astrid Karuna Feuser zeigt Zeichnungen aus ihrer Affenbilder-Serie. In ihren Zeichnungen verweist sie auf die geistige Verwandtschaft zwischen Mensch und Tier. Ihre stark von esoterischen Gedankengut inspirierten Arbeiten faszinieren durch ihre Leichtigkeit und einen unterschwelligen Humor.
Astrid Karuna Feuser lebt in Ress-Haldern

4. Alfred Andreas Göwer

Alfred Andreas Göwer thematisiert in seinem Beitrag „Katar“ die Diskrepanz zwischen den Millionenausgaben des Emirats Katar für moderne Kunst – die Schwester des Scheichs von Katar Sheikha al Mayassa wurde 2014 vom Magazin Art Review zur einflussreichsten Frau des Kunstbetriebes gekürt – und den Arbeitsbedingungen auf den Stadionbaustellen für die WM 2022.
Alfred Andreas Göwer lebt in Peine

5. Gunhild Kreuzer

An Gunhild Kreuzers Gelddurchbohrungsaktion “Der Geiz wächst mit dem Gelde.” können sich die BesucherInnen mit einem Euro beteiligen. Ihre Uhren ticken im Grenzbereich von Kunst und Design.
Gunhild Kreuzer lebt in Berlin

6. Albert Markert

Albert Markert zeigt in seiner Fotoserie „Bauhaus“ einen Ort, an dem die Kunst noch erschwinglich ist. Den Baumarkt Bauhaus an der Hasenheide in Berlin. Er stellt unabhängig von Qualitätsfragen die These auf, dass es verschiedene Kunstmärkte gibt, die unterschiedlichste Angebote für unterschiedlichste Menschen machen.
Albert Markert lebt in Berlin

7. Uwe Möllhusen

der Musiker und Medienkünstler Uwe Möllhusen hinterfragt in seinem abstrakt-theoretischen Text das Verhältnis des Individuums, des Künstlers zum Kunstmarkt. Aber vielleicht macht er auch etwas ganz anderes.
Uwe Möllhusen lebt in Berlin

8. Arthur Noa

der 12jährige Arthur Noa hat sich zeichnerisch seinen eigenen Kosmos aus Drachen, Kämpfern und Raumschiffen geschaffen. Auffallend sind die akribische Kleinteiligkeit seiner Figuren und die spannungsgeladenen intuitiven Kompositionen seiner Arbeiten.
Arthur Noa lebt in Kaufbeuren

9. Marion Tischler

Marion Tischler bietet Kunst zum Mitnahmepreis an. Ihre Aktion “Kunst am Bauch” versteht sich als mobile und unabhängige Versorgungseinrichtung in Sachen Kunst. Ihr Warenangebot ist speziell: Postkarten aus der Abteilung “Schweinebauch tut’s auch” und “Extra billig”, Gepäckanhänger aus den Abteilungen “Spießergebrösel”, “Kleinkariert 2″, “Erfolgreich nach der Pubertät” und “Durch Kitsch zur Heilung”. Mit ihren Kunstsnack-Aktionen ist Marion Tischler seit Jahren in Deutschland und den Niederlanden unterwegs.
Marion Tischler lebt in Osnabrück

10. Maud Tutsche

Maud Tutsche arbeitet mit dem klassischen Medium der politischen Collage. Die Abholzung des Regenwaldes und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Affen, die ökonomischen Abhängigkeiten des Künstlers und die dadurch bedingten Einschränkungen der künstlerischen Freiheit sind nur einige Themen ihrer konzentriert komponierten Arbeiten.
Maud Tutsche lebt in Berlin

11. „Mit Farben auf neuen Wegen“

„Mit Farben auf neuen Wegen“ ist eine Gruppe von Frauen, die durch ein gemeinsames Schicksal – eine Krebserkrankung – die Malerei für sich als Medium entdeckt haben. Jenseits von Galerie und Kunstmarkt hat hier die Kunst eine existentielle, individuelle, therapeutische Bedeutung.

12. Christian Ziems

Christian Ziems thematisiert in seinem Beitrag „Cashflight“
den Umgang mit Geld und bietet eine spielerische, künstlerisch-ästhetische Alternative als Möglichkeit an.
Christian Ziems lebt in Berlin

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